Von Wood Islands nach Charlotteville (PEI)
- 14. Juli 2017
- 2 Min. Lesezeit
Am Morgen hat mich ein seltsames Geräusch aufgeweckt. Ich bin aus meinem Zelt gekrochen und habe einen „Langschwanzbären“ beobachtet, der versuchte an die Lebensmittel im Rucksack zu kommen. Das freche Eichhörnchen liess sich kaum verscheuchen und immer wenn ich wegschaute, war es wieder da und versuchte sein Glück.
Der Confederation Trail, wie der Transcanada Trail hier auf PEI heisst, ist einfach zu befahren. Das ehemalige Bahntrasse ist total ausgeebnet und feiner Split hält die Oberfläche trocken. Unterwegs traf ich immer wieder Freiwillige, die an der Instandhaltung des Trails arbeiteten. Letzten Winter hätte ein Sturm sehr viel Schaden angerichtet und sie müssten hart arbeiten um den alten Zustand wieder herzustellen. Neue Strecken mussten darum zurückgestellt werden. Als ich sie auf den Zustand in New Foundland und Nova Scotia ansprach, sagte der Chef, dass hier ATVs (Squads) absolut verboten sind auf dem Trail. Nur im Winter seien Snowmobils erlaubt. Allerdings nur, wenn es genügend Schnee hat. Eine Broschüre über den Trail macht es einfach, sich zurecht zu finden. Die Zufahrt über die Brücke nach Charlotteville war dann noch eine Herausforderung. Es war Rushhour und mittendrin ich mit meinem Fahrrad.
Charlotteville hat eine schöne Altstadt und es muss irgend ein Festival sein übers Wochenende. Ich hatte keine Chance im Zentrum eine zahlbare Unterkunft zu finden. Ich musste schauen, dass ich noch vor Feierabend zu einem Fahrradshop kam. Meine Pneus haben feine Risse und das wollte ich geklärt haben. Alles i.O. Diese Risse seinen normal. Unterdessen hatte ich schon alle Lust verloren, nochmals ins Zentrum zurückzufahren. Also machte ich mich auf den Weg zum Campingplatz. Der war allerdings so weit ausserhalb und ich hätte morgen dann wieder alles zurückfahren müssen. Also habe ich mich in einem Comfort Inn einquartiert und geniesse den Abend.





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