Von Florenceville-Bristol nach Grand Falls
- 21. Juli 2017
- 1 Min. Lesezeit
Wieder starte ich sehr früh um die Kühle des Morgens auszunutzen. Der Trail ist weiterhin in sehr gutem Zustand und es macht Freude nahe am Fluss im Schatten zu fahren. Unterwegs treffe ich einen „Streckenwärter“, der mit dem Fahrrad von Florenceville bis Perth unterwegs ist um den Trail zu kontrollieren. Er erzählt mir, dass es sehr schwierig sei, die Motocrossfahrer vom Trail fern zu halten. Aber sie wollten, dass der Trail von den Touristen sicher genutzt werden kann. Nach Perth verschlechtert sich der Zustand und ist schon bald wie in Nova Scotia. Da es letzte Nacht noch geregnet hatte ist er zum Teil recht weich. Da eine Strasse parallel läuft, weiche ich auf diese aus. (Hügeli uf, Hügeli ab). Mein Etappenziel – Grand Falls – ist schon in Reichweite, als eine Umleitung mich zu einem Bergmarathon zwingt. Ein Erdrutsch hat die Strecke unpassierbar gemacht. So komme ich noch in den Genuss vom Fahren auf dem alten Hw mit langgezogenen Steigungen auf heissem Asphalt. Aber ich erreiche Grand Falls nach einigem Fluchen. Der Zeltplatz liegt am Rand der Klippen mit wunderbarer Sicht in die Schlucht. Grand Falls – ja die Schlucht ist eindrücklich. Kajaking, River Rafting wäre hier angesagt. Aber ich suche mir ein gutes Restaurant (das ich auch finde (Restaurant Grand Sault) und geniesse Spaghetti mit Meerfrüchten und ein gutes Glas Rotwein. Je näher ich ans französiche Kanada komme, desto besser werden die Restaurants.





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