Von Edmundston nach St. Louis du Ha! Ha!
- 25. Juli 2017
- 1 Min. Lesezeit
In der Nacht wurde es empfindlich kalt (5 Grad). Aus Respekt vor Gegenwind und Steigung bin ich schon um 6 Uhr losgefahren. Den Kopf dick eingepackt im Schal. Handschuhe wären toll gewesen. Ab Zentrum Edmundston war ich wieder auf dem Trail. Es war ein Vergnügen abseits des Verkehrs in wunderschöner Landschaft zu fahren. Und ich hatte so viel Zeit. Nach ca. 15 km habe ich die Provinz Quebec erreicht. Bis jetzt war noch nie so sichtbar, dass ich in einem neuen Staat und einer neue Kultur fuhr. Einkaufen – kein Problem. In jedem Dorf hatte es mehrere Restaurnts und Läden. Entlang des Trails jede Menge Hinweistafeln, die auf Übernachtungsgelegenheiten, Einkaufen etc. hinwiesen. Einzig mit dem Französisch kam ich schlecht klar. Ich musste immer mehrmals nachfragen, um zu verstehen, was gesagt wurde. Und hier war Englisch tabu. In Quebec würde das Französisch verständlicher. Hier sei ich noch in Arkadien und im Französisch seien viel Wörter der First Nation People. Da ich den ganzen Tag auf der ehemaligen Bahnstrecke fuhr waren die Steigungen (max. 4%) gut zu bewältigen. Der Stausee Lac de Temiscuata ist ein Feriengebiet vor allem für Familien. Immer vor und nach den Dörfern waren viele Radfahrer mit Kind und Kegel unterwegs. Toureros hatte es aber keine. Der Zeltplatz, den ich mir ausgesucht hatte, ist ca. 8 km vom Trail weg an einem schönen See. Ich bin die einzige Zeltlerin auf dem kleinen Zeltplatz und habe beste Aussicht auf den See.





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