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Von Montmagny nach Quebec

  • 28. Juli 2017
  • 1 Min. Lesezeit

Roger, mein Zeltnachbar hat einen uralten Jeep selbst zu einem Wohnmobil umgebaut. Viel Rost, Metallteile mit Klebeband zusammen geklebt und ein Motor, der ratterte und eine Fehlzündung nach der anderen hatte. So wurde ich denn am Morgen früh, um 04:30 geweckt, als Roger mit seinem Klappermobil abfuhr. Wie dieses Gefährt die KfZ Prüfung geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Die meisten Fahrzeuge sind in einem Topp Zustand, Huyundai und weitere ostasiatische Marken sind stark vertreten. Chrysler, Ford, VW, meist mit schweren, grossen Modellen, breit und laut fahren auf den Highways. Viele Fahrzeuge als Pickups. Obwohl das Benzin sehr teuer ist, ist Treibstoff sparen kein Thema. Vor dem Supermarkt wird das Auto mit laufendem Motor stehen gelassen. Bei Rotlicht käme niemand auf die Idee, den Motor abzustellen.

Etwas frustriert bin ich schon aufgewacht. Gemäss Wetterprognose hätte es windstill sein sollen. Aber das Zelt flatterte im Wind und ich habe mich auf einen weiteren Tag mit Gegenwind gefasst gemacht. Bis ich dann merkte, dass der Wind gedreht hatte und es Rückwind wäre. So schnell habe ich noch nie gepackt. Und wirklich, die ersten 20 km waren herrlich. Fast ohne Krafteinsatz kam ich zügig vorwärts. Dann hat sich der Wind gelegt. Aber kein Wind ist immer noch viel besser als Gegenwind. Kurz nach Mittag erreichte ich die Fähre nach Quebec. Das Hotel hatte ich vorreserviert: Während der Sommerferien sind die Studentenheime der Universität günstig für Touristen buchbar. Quebec liegt auf einem Basalthügel und die Uni natürlich zuoberst. Den Besuch der Altstadt von Quebec habe ich auf morgen verschoben. Für heute hatte ich genug.


 
 
 

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Ich geniesse die Freiheit mit dem Fahrrad die Welt zu erkunden - alleine oder mit meinem Partner Bruno.

Der Weg ist das Ziel....

Silvia Hess

 

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