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Von Quebec bis Princeville

  • 31. Juli 2017
  • 1 Min. Lesezeit

Der Entscheid, die längere Variante via Sherbrooke zu fahren, hat sich bis jetzt voll ausbezahlt. Ich konnte den ganzen Tag, fern vom Verkehr auf einem ehemaligen Bahntrasse fahren. Die Strecke ist gut gepflegt und immer wieder kommen schön renovierte Bahnhöfe. Viele Rastplätze mit wunderschönem Blumenschmuck laden zum Verweilen. Und es hat kaum Steigungen. So konnte ich zügig fahren und habe heute 104 km geschafft. Farmland, vor allem mit Viehzucht, Getreidefelder und immer wieder Wald. So war denn auch die Sonne kein Problem. Es gab genug Schatten. Schwierig bleibt aber das Einkaufen. Ich habe in Plessville gefragt, ob es einen Laden gibt. Selber habe ich nur Boutiquen, Versicherungen, Restaurants gesehen. Alle haben nur mit den Schultern gezuckt. So habe ich an einer Tankstelle Milch und Toastbroat (1kg Pack) gekauft. Kaum weiter (noch im gleichen Dorf) fuhr ich direkt auf einen Supermarkt zu. Ich muss zugeben, da war ich schon etwas sauer. Ich konnte Früchte und ein herrliches Brot einkaufen. Mein 1kg Toastbrot habe ich mit reichlich schlechtem Gewissen entsorgt. Es war einfach zu viel Volumen mit zu wenig Nährwert. Der erste Campingplatz war sehr weit vom Trail entfernt. Darum bin ich noch ein Dorf weiter gefahren und auf einem kleinen, „härzigen“ Zeltplatz gelandet. Als einige Zeltlerin habe ich ein grosser Terrain für mich allein, während die Camper in Reih und Glied stehen. Am Abend wurde ich dann zur Attraktion des Platzes. In kleineren und grösseren Gruppen sind die Camper bei mir vorbei spaziert und haben neugierig geschaut und sich gewundert, dass man in einem so kleinen Zelt übernachten kann.


 
 
 

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Ich geniesse die Freiheit mit dem Fahrrad die Welt zu erkunden - alleine oder mit meinem Partner Bruno.

Der Weg ist das Ziel....

Silvia Hess

 

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