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Von Windsor zum Nationalpark Mont Orford

  • 2. Aug. 2017
  • 1 Min. Lesezeit

In der Nähe des Zeltplatzes war irgend eine Industrieanlage. Ich vermute, dass Schotter sortiert oder zerkleinert wurde. Steinbrüche habe ich kurz vor Windsor mehrere gesehen. Die ganze Nacht waren Geräusche wie von einem grossen Hammer oder einem Sauger zu hören. Dann wurden Bahnwagons geladen und zweimal fuhr mit lautem Getöse ein Zug los. Trotzdem habe ich gut geschlafen. Je näher ich an Sherbrooke kam, desto hügeliger wurde es. Es war gerade Mittag als ich in Sherbrooke ankam. Im Stadtpark, direkt am See habe ich gepicknickt. Die Weiterfahrt entlang der verschiedenen See war Kolonenfahren. Es ist ja Ferienzeit und viele Touristen haben mit ihren Mietvelos eine Fahrt unternommen. Je weiter ich von Sherbrooke wegkam, desto ruhiger wurde es. Bis kurz vor Magog. Auch dies ist ein Ferienzentrum. Kanufahren, Baden, Rollschuhlaufen, mit der Familie etwas unternehmen. Es war zum Teil schwierig, mein vollbeladenes Fahrrad um die Leute zu manövrieren.. Der erste Campingplatz von Magog ,am zu früh, der zweite hat mir nicht gefallen. So habe ich beschlossen, noch etwas weiter zu fahren und im Nationalpark Mont-Orford zu übernachten. Da der Great Trail ja eh durch den Park geht, war es kein Umweg. Den Parkeingang habe ich gemäss meinen Berechnungen erreicht. Was ich allerdings nicht beachtet habe. Der Campingplatz ist nicht am Parkeingang. So kam ich nochmals zu 10 km Weiterfahrt. Aus der kurzen Tagesetappe ist damit nichts geworden. Es hat sich aber gelohnt. Mein Zeltplatz liegt im Wald, zum See wäre es allerdings etwas weit. Aber hier habe ich die absolute Ruhe. So sitze ich jetzt am Lagerfeuer und geniessen den Abend.


 
 
 

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Ich geniesse die Freiheit mit dem Fahrrad die Welt zu erkunden - alleine oder mit meinem Partner Bruno.

Der Weg ist das Ziel....

Silvia Hess

 

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