Von Brockville nach Kingston und Ruhetag in Kingston
- 13. Aug. 2017
- 2 Min. Lesezeit
Nächstes Ziel ist Kingston. Da Schlechtwetter angesagt ist, habe ich mir schon mal ein Hotel in Kingston reserviert. Einmal mehr kommt ausgerechnet aufs Wochenende eine Schlechtwetterfront. Die Fahrt war heute wieder vorwiegend auf der Hauptstrasse. Interessant wurde es erst wieder in der Gegend von „Thousand Islands“, einem Nationalpark, der aus unzähligen kleinen und kleinsten Inseln besteht. Diese Inselchen sind nicht unbewohnt. Auf jeder noch so kleinen Insel ist ein Haus oder Häuschen. Es ist gerade der Übergang vom Lake Ontario zum St. Lorenz Strom. Der See habe noch immer Hochwasser. So steht einigen Haus- oder Inselbesitzer das Wasser buchstäblich bis zum Hals.
Das Hotel, ein Super 8 Motel ist in Ravenview, ausserhalb von Kingston. So kann ich mir noch ein paar Kilometer sparen. Ich hatte auf jeden Fall den richtigen Riecher. In der Nacht ging ein heftiges Gewitter über die Gegend und ich sass im Trockenen.
Hier in Kanada bucht man immer das Zimmer. Das heisst, ob man zu viert oder alleine ist, man bezahlt genau gleich viel. Aus diesem Grund sind für mich Alleinreisende die Hotelzimmer unverhältnismässig teuer. Auch für Samstag war Schlechtwetter angesagt. Für diese Nacht habe ich auf dem Universitätskampus ein günstiges Zimmer gefunden. Da nur 15km Distanz zu fahren waren, habe ich ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und bin danach auf Erkundungstour gegangen. Im alten Fort Henry (ich hatte noch ein Gratistickets von South Stormont) war eine Art Tattoo im Gang. In historischen Uniformen haben Soldaten Marschübungen gemacht. Trommler und Pfeiffer übten Marsch-Evolutionen. Ich hätte noch lange zuschauen können.
Hier in Kingston ist eine der grossen kanadischen Militärbasen und eines der Hochsicherheitsgefängnissen. So könnte man fast behaupten, dass ein Drittel der Einwohner Soldaten, ein Drittel Schwerverbrecher und ein Drittel normale Bürger seien.





Kommentare