Darlington Provincal Park
- 28. Aug. 2017
- 2 Min. Lesezeit

Die Nacht war sternenklar und empfindlich kalt. Am Morgen habe ich die Adressen in Toronto ins GPS programmiert und bin dann gegen Mittag zu den Bahngleisen spaziert. Ich wollte einen diesen Cargozügen aufs Video bringen. Obwohl ich 2 Stunden gewartet habe, ist ausser 2 Personenzügen kein Zug gekommen. Kaum zurück auf dem Zeltplatz kam dann einer nach dem anderen. So werde ich es dann morgen gegen Abend nochmals versuchen. Waschbär kam keiner vorbei oder ich habe es nicht bemerkt. So war denn der Tag erholsam, aber nicht spektakulär.
Nach den ersten zwei Tagen habe ich beschlossen im Darlington Park zu bleiben. Ich hatte keine Lust auf ein Motel auf dem Weg. So habe ich die Zeit mit Wandern, Waschen und Nichtstun verbracht. Da ich ja noch Lebensmittel brauchte, fuhr ich mit dem Fahrrad nach Oshawa zum nächsten Supermarkt Hin und zurück gab es ein 40km Ausflug. Übers Wochenende war der Zeltplatz voll. Aber am Montag blieben nur eine Handvoll Camper übrig. Schräg gegenüber hat eine interessante Familie gezeltet. Sie war ursprünglich aus Zimbabwe. Ihre Eltern besassen eine Farm bevor sie vor den Soldaten von Mugabe fliegen mussten. Er, in Deutschland geboren, Franzose war Drummer in der Band von Nina Hagen. Jetzt sind beide Kanadier und wohnen in Toronto. Sehr zum Missfallen der beiden Teenes lieben sie Campen und verbringen jede freie Minute in der „Wildnis“. Die letzte Nacht im Zelt war schon speziell. Von den Campern, die gestern und am Morgen abgereist sind, habe ich jede Menge Feuerholz geerbt. Das gab dann ein riesiges Lagerfeuer. Wehmütig sass ich bis spät nachts am Feuer - mit einem weinenden Auge und einem lachenden. Es war eine Superzeit, aber ich freue mich sehr, Bruno, die Kinder und die Grosskinder wieder zu sehen.




Kommentare